Kompetenzen > SoftwareentwicklungCase Study: ADAC Stauscanner

Von PICA für den ADAC entwickelt:
der Stauscanner

ADAC-Südbayern e.V., Presse-Information vom 30.07.08

Der ADAC erweitert sein Verkehrsmelde-System und sagt dem Stau endgültig den Kampf an. Ab sofort können sich Autofahrer mit dem ADAC StauScanner noch einfacher gegenseitig über Staus und deren Länge informieren. Durch Anspielen der kostenlosen ADAC StauScanner-Software wird das Handy zum Stausensor und sendet buchstäblich per Knopfdruck alle staurelevanten Informationen an den ADAC.

Die Übermittlung der Stau-Daten ist für den Sender ebenfalls kostenlos. Einzige technische Voraussetzung ist ein Mobilfunkgerät der neueren Generation mit Windows Mobile. Wenn das Handy bereits über eine GPS-Funktion verfügt, werden die Informationen direkt über das Gerät gesendet. Alternativ nutzt die hinterlegte Software bereits im Fahrzeug vorhandene GPS-Empfänger wie zum Beispiel Navigationsgeräte.

So funktioniert der ADAC StauScanner

Der Autofahrer startet die Anwendung auf seinem Handy vor der Fahrt. Sobald er auf die Autobahn auffährt, wird der StauScanner aktiviert. Wenn er in einen Stau hineinfährt, kann er per einfachen Knopfdruck beziehungsweise Berührung des Handydisplays den Stau melden. Dabei werden alle staurelevanten Informationen wie die genaue Position einschließlich des Zeitpunkts des Staubeginns sowie die Fahrtrichtung übermittelt.

Nachdem der Stau durchfahren ist, erfolgt eine neue Informationsübertragung. Dadurch kann die genaue Länge und der zu erwartende Zeitverlust ermittelt werden. Ebenso wichtig: ein nicht mehr vorhandener Stau kann ebenfalls per Knopfdruck gemeldet und so aus den Verkehrsinformationen gelöscht werden. Die Verkehrsredaktion des ADAC gleicht die Daten mit der Gesamtverkehrslage ab, die aus anderen Quellen wie den 120 000 ADAC-Staumeldern, der Polizei und von Brummi-Fahrern stammen und gibt diese Informationen über Rundfunk und die ADAC Verkehrsinformationsdienste an die Autofahrer weiter.